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Die Schweizer können befreit aufspielen

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen liegt in der Qualifikation zur Europameisterschaft nach der ersten Runde sportlich nicht mehr viel drin. Die Schweizer wollen sich jedoch in der zweiten Runde für die Niederlagen in den Hinspielen rehabilitieren.

Vor allem gegen Luxemburg und Gastgeber Slowenien möchte die Herren-Nati die Oberhand behalten. Die Schweizer verloren im Hinspiel gegen beide Mannschaften mit 2:3. Für Nationaltrainer Karl Rebmann ist klar, dass die Aufgabe nicht leicht wird: „Sportlich wird es sehr schwierig. Ich erhoffe mir jedoch einen Vorteil mit Beat Staufer, der dieses Mal mit dabei ist.“ Obwohl Staufer gesunheitlich etwas angeschlagen ist, dürfte er dem Team Impulse geben. Das Quartett um Beat Staufer (YSZ), Nicola Mohler, Christian Hotz (beide Rio-Star Muttenz) und Denis Joset (St.Denis) trifft in der zweiten Runde wieder auf England, Slowenien, Portugal, Holland und Luxemburg. In der Tabelle belegen die Schweizer den letzten Rang in der Gruppe B der 2. Divison.

Ohne Leistungsdruck
Auch das Frauen-Team belegt in der 2. Division (Gruppe B) den letzten Rang und muss zusätzlich auf Sonja Führer (Neuhausen) verzichten, die einen Sprachaufenthalt in England absolviert. So präsentiert sich die Ausganglage der Damen-Nati ähnlich wie bei den Herren, wie Nati-Coach Pavel Rehorek betont: „Wir sind Aussenseiter, denn wir treten mit vier U18-Spielerinnen an, was europaweit wohl einzigartig ist.“ Monika Führer, Laura Schärrer (beide Neuhausen), Rachel Moret (Forward-Morges) und Davina Stalder (Rapid Luzern) werden ohne Resultatdruck spielen können und versuchen vom „Aussenseiter-Bonus“ zu profitieren. Ein Sieg gegen die favorisierten Teams (Frankreich, Litauen, Holland, Spanien und Türkei) wäre demnach ein grosser Erfolg
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. Oktober 2006 )